Über uns

Der Bundesverband der Wildtierhilfen wurde am 01.12.2024 von zahlreichen Wildtierhilfevereinen und Wildtierstationen ins Leben gerufen. Mitglieder sind bundesweit agierende Wildtiervereine, Wildtierstationen und Pflegestellen für heimische Wildtiere. Der Verband vertritt die Interessen der Mitglieder bundesweit und ist unabhängig und überparteilich.

Proaktiv

Wildtierhilfen und Pflegestellen werden in Deutschland zu 98 % von Privatpersonen betrieben. Diese Einrichtungen erhalten im Regelfall keine staatliche oder öffentliche Unterstützung. Oftmals werden gesetzliche Vorgaben und Auflagen der Realität der Wildtierhilfe und -pflege nicht gerecht. Wir setzen uns für die Bedürfnisse und Anforderungen der Wildtierhelfer ein. Dabei treten wir in Kontakt mit relevanten Ämtern, politischen Entscheidungsträgern und anderen Interessensgruppen, um sicher-zustellen, dass Wildtierpfleger sich auf ihre wertvolle Arbeit für Tiere und die Öffentlichkeit konzentrieren können.

Bildung

Eine qualitativ hochwertige Pflege und eine hohe Auswilderungsquote sind nur durch fundierte Bildung, umfassendes Wissen und innovative Forschung erreichbar. Im Rahmen unserer „Akademie für Wildtiere und Artenschutz“ bieten wir eine Grundausbildung als auch Weiterbildungs- möglichkeiten an, einschließlich staatlich anerkannter Sachkundeprüfungen. Darüber hinaus kooperieren wir eng mit Tierärzten, Universitäten und Forschung. Ziel ist es, durch die in Wildtierstationen gesammelte Daten und Erfahrungen, die Erforschung von Wildtieren zu unterstützen und zu fördern.

Gemeinsam

Wildtiere können nur dann erfolgreich wieder in ihre natürlichen Lebensräume eingegliedert werden, wenn geeignete Habitate vorhanden sind. Wir setzen uns aktiv dafür ein, die Öffentlichkeit umfassend zu informieren und gezielt anzusprechen. In Zusammenarbeit mit anderen Verbänden streben wir die Schaffung und Identifizierung geeigneter Lebensräume an. 

Darüber hinaus unterstützen wir Wildtier-stationen in ihren Bildungsaktivitäten für Kinder und Jugendliche. Wir entwickeln Konzepte, die es Menschen mit Behinderungen oder aus sozial benachteiligten Verhältnissen ermöglichen, sich aktiv in die Wildtierpflege einzubringen.

Dialog

Wildtierhelfer verfügen häufig über hochspezialisierte Kenntnisse und fungieren nicht nur als Ansprechpartner für Behörden und Jäger, sondern auch für die Medien und die Presse, wenn es um spezifische Anfragen zu Wildtieren geht. Als Bundesverband sind wir mit den Qualifikationen unserer Mitglieder vertraut und können einen geeigneten Gesprächspartner vermitteln oder selbst für Auskünfte zu Fragen der Wildtierhilfe sowie zu den relevanten gesetzlichen Regelungen zur Verfügung stehen.

Mitmachen

Wir wollen ab Frühsommer 2025 so richtig loslegen und freuen uns auf tatkräftige Unterstützung. Wir brauchen Personen, die Zeit und Lust haben wichtige Aufgaben zu übernehmen oder an Projekten mitzuwirken.  Da wir u.a. tierspezifische Fachgruppen sowie Regionalvertretungen gründen werden, benötigen wir Fachleute von der Ente bis zur Maus sowie Vereine oder sachkundige Einzelpersonen, die als Regionaler Ansprechpartner und Repräsentant fungieren möchte (Bayern, NRW, Hessen ist bereits schon organisiert). Tierärzte oder Biologen aber auch aktive Politiker (Kommunal, Land, Bund) sind uns ebenfalls zur Unterstützung herzlich Willkommen. 

 

Und: Natürlich kann man uns auch finanziell unterstützen, dazu wird es in Kürze weitere Informationen geben.

 

Wer Interesse und Spaß daran hat, gemeinsam etwas Großes zu schaffen, bitte unter kontakt@bundesverband-wildtierhilfen.de melden oder für weitere Infos einfach unter 069-348675602 anrufen.

 

Präambel 

Wildtierhilfen sind unter anderem in der Rettung verwaister, verletzter, kranker oder aus anderen Gründen hilfsbedürftiger Wildtiere und deren Rehabilitation tätig. Seit der 1970er Jahre ist die Wildtierhilfe auf Basis neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, eines wachsenden Erfahrungsschatzes, eines lokalen sowie internationalen Erfahrungsaustauschs, diverser Fortschritte im Bereich der Veterinärmedizin sowie einer guten Zusammenarbeit mit Veterinärämtern und anderen Behörden heute zu einem hochprofessionellen und spezialisierten Arbeitsfeld geworden. Die Arbeit der Wildtierhelfer deckt dabei je nach betroffener Zieltierart und notwendiger Schutz- oder Hilfsmaßnahmen die Bereiche Individualtierschutz, Naturschutz und Artenschutz ab.


Ihr Spezialwissen über Wildtiere (Biologie, Verhalten, Ernährung, Lebensraum, medizinische Versorgung, Pflege, Haltung, fach- und artgerechte Auswilderung etc.) sowie ihre Erfahrungswerte im Umgang mit diesen Tieren macht Wildtierhelfer in vielen Fällen auch zu wertvollen Beratern in Fragen zu Mensch-Wildtier-Konflikten oder dem Wildtiermanagement. 

Viele Wildtierhelfer engagieren sich entsprechend im Bereich der Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Wildtiere, Wildtierschutz, Naturschutz und Artenschutz. Durch Information, Beratung und Unterstützung von Personen, die Fragen, Ängste oder Sorgen in Bezug auf Wildtiere haben, oder in einer Notsituation verzweifelt Hilfe für ein Wildtier suchen, dient die Wildtierhilfe aber auch ganz konkret den Menschen selbst.

Die Wildtierhilfe dient somit auf vielfältige Weise der Allgemeinheit und übernimmt dabei vielfach Aufgaben, die eigentlich der staatlichen Verpflichtung zum Schutz von Tieren im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung („Staatsziel Tierschutz“) unterliegen. Tatsächlich widmet sich der Staat dem Thema Wildtierhilfe leider nicht ausreichend, sodass die Wildtierhilfe in Deutschland zum Großteil privat bzw. ehrenamtlich organisiert werden muss. Doch selbst hierbei mangelt es seitens staatlicher Einrichtungen vielfach am Bewusstsein für die Notwendigkeit der Wildtierhilfe sowie an der Bereitschaft oder den Möglichkeiten zur Förderung. 

Somit ist die Wildtierhilfe für die Aktiven mit großem persönlichem, zeitlichem und finanziellem Einsatz verbunden. Auch in der Gesetzgebung ist der Sonderfall der Wildtierhilfe häufig nicht ausreichend berücksichtigt, sodass es in der Praxis an Rechtssicherheit für die Aktiven mangelt. Eine praxisferne Auslegung der Gesetze führt häufig zu Auflagen seitens der Behörden, welche eine sinnvolle Arbeit der Wildtierhelfer unnötig erschweren oder zum Teil sogar unmöglich machen können.

Mit der Gründung des Bundesverbands der Wildtierhilfen (BVW) werden die Kräfte der Wildtierhelfer aus den unterschiedlichen Bereichen (Wildtierstationen, Beratungsstellen, Veterinärmedizin, Wissenschaft) gebündelt und die Interessen der Wildtierhelfer gegenüber Politik und Gesellschaft vertreten. Weiter ist der BVW der kompetente Ansprechpartner für Medien und weitere Interessengruppen.

eMail: kontakt@bundesverband-wildtierhilfen.de   - Bundesverband der Wildtierhilfen gGmbH i.G.

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